Der Beckenboden

Der Beckenboden ist einer der wichtigsten Körperregionen für uns Frauen. Er besteht aus willkürlicher Muskulatur. Das bedeutet, dass wir den Beckenboden aus eigenem Willen anspannen können.

Der Beckenboden hat folgende Funktionen:

Halte- und Stützapparat für die inneren Organe (Blase, Darm, Gebärmutter, Eierstöcke)

Stabilisierende Aufgabe für die lumbale Wirbelsäule und die Druckerhöhung im Bauchraum (beim Pressen, Niessen, Husten)

Anspannen/Entspannen (wasser lösen, Wasser zurückhalten etc.)

Das Beckenbodentraining/Rückbildung

Das Beckenbodentraining nach einer Geburt ist besonders wichtig, um die durch die Schwangerschaft und Geburt überdehnte und verletzte Muskulatur, wieder richtig wahr zu nehmen. Mit gezielten Wahrnehmungs- und Kräftigungsübungen bereitet man den Körper wieder auf die Alltags- und Sportbelastug vor.

Durch das Training beugt man Problemen wie Inkontinenz, Blasenschwäche, Wahrnehmunsstörungen und Lendenwirbelsäulenbeschwerden vor, verbessert diese oder eliminiert sie ganz!

Das Wochenbett und die Zeit danach

Das Wochenbett ist die direkte Zeit nach der Geburt, die in fast allen Kulturen rund um die Welt mit 6-8 Wochen angegeben wird.

In dieser Zeit sollte sich die Mutter schonen. Sie sollte dem Körper Zeit geben, sich auf die neue Situation einzustellen und die Verletzungen heilen lassen. Die ausgedehnte oder verletzte Muskulatur muss sich zurückbilden und regenerieren.

Nach 8-12 Wochen kann man wieder langsam mit Wahrnehmungs- und Kräftigungsübungen starten. Dies ist die geeignete Zeit, um mit dem Rückbildungsturnen zu beginnen.

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